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16Mai

Kommentar zum Ergebnis der Landtagswahl 2012

„Wenn wir diese gute Stimmung und diese positiven gemeinsamen Erlebnisse beibehalten können, dann sollte uns kein Wahlergebnis mehr schrecken. Dann macht Politik Spaß und trägt zur Lebensqualität bei. Und das wäre ein Riesenerfolg!“ Das war im Jahr 2004 das Fazit eines Wahlkampfs in Bad Münstereifel.

Das kann man von der Wahl am letzten Sonntag auch sagen. Wir hatten das Glück, dass nach Katrin und Emanuel noch zwei weitere neue Mitglieder kurz vor der Wahl zu uns gestoßen sind und sich gleich intensiv an der Diskussion um die Art der Wahlkampfführung beteiligt haben. Das Ergebnis dieser Diskussion kennt Ihr alle. Wir haben beschlossen, keine Plakatierung vorzunehmen und lieber Geld für die Tafel zu spenden, wobei noch andere Möglichkeiten für Spendenadressaten diskutiert wurden. Dann kam die Diskussion um das Hotel auf dem Radberg auf und wieder waren unsere neuen Mitglieder und auch die alten Jungmitglieder bei der Diskussion vorneweg, mit dem Resultat, dass sie gleich in den Vorstand gewählt wurden und das Konzept, grüne Themen stärker herauszuarbeiten, abgesegnet wurde.

Damit war unser Wahlkampf klar strukturiert (siehe Gießkanne-Anzeigen) und wurde von den Zeitungen aufgegriffen bis hin zur Karikatur von Ralf Kramp, aus der klar wurde, dass die Grünen den Radberg vor einer Kolossalbebauung gerettet haben, was inzwischen auch offiziell ist, da die CDU sich ebenfalls gegen das Radberg-Hotel ausgesprochen hat.

Das waren natürlich gute Voraussetzungen für die Landtagswahl, zumal sich die Tafel kurz vor der Wahl bei uns noch mit einer Anzeige in der Gießkanne für die „großzügige Spende“ bedankte. Entsprechend fiel das Wahlergebnis aus: 10,4 %, womit wir kreisweit das mit Abstand beste grüne Ergebnis erzielten. Und das, obwohl wir uns im Höhengebiet mit teilweise geradezu absurd schlechten Ergebnissen zufrieden geben mussten: 4,37 % in Wald, 5,62 % in Willerscheid oder 6,57 % in Rupperath.

Allerdings wurden diese Ausreißer nach unten durch extrem gute Wahlerfolge anderswo ausgeglichen: In Rodert gaben uns fast 19,8 % der Wählerinnen und Wähler ihre Stimme, erstaunlicher Weise gab es für uns in Reckerscheid/Soller 17,6 %, was sich keiner erklären kann. In den Kernstadt- Bezirken waren es um die 15 % und, was unseren jungen Vorstand besonders freute, da Katrin und Marcus beide von dort kommen, in Eschweiler gab es 14,4 %. Ein tolles Ergebnis! Wir können also insgesamt sehr zufrieden sein und hoffen, bei den nächsten Wahlen auf diesem Ergebnis aufbauen zu können. Allerdings in Wald und Willerscheid, da muss sich etwas tun. Das geht doch so nicht.

Und das Beste am Wahlergebnis ist: Alle haben Lust, eine gemeinsame Feier zum Beispiel am Linderjahn zu veranstalten. Wir müssen noch einen Termin finden und mit Petrus bezüglich des Wetters zu einer Einigung kommen. Wir werden Euch rechtzeitig Bescheid geben.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind natürlich herzlich eingeladen. Eine Bescheinigung über grüne Stimmabgabe bei der Wahl nicht erforderlich.

Verfasst am 16.05.2012 um 20:35 Uhr von .
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