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09Sep

Heino kontra Münstereifeler ‘fashion center’

Seit vielen Jahren haben wir Münstereifeler Grünen gegenüber Heino eine sehr positive Haltung eingenommen. Heinos Bambi-Rückgabe hat uns sehr imponiert und uns war immer klar, dass die Stadt Bad Münstereifel Heino sehr viel zu verdanken hat. Wir würden uns deshalb wünschen, dass die Stadt sich dafür bei Heino angemessen bedankt. Das hindert uns aber nicht daran, eine kritische Haltung zu Heinos Äußerungen im Kölner Stadtanzeiger einzunehmen (Zitat Georg Borsch, Fraktionsvorsitzender):

Viele lange Jahre gab es in Bad Münstereifel nicht viel zu lachen. Mit der Kur ging es bergab, die Geschäfte liefen schlecht, immer mehr Leerstände drückten aufs Gemüt. Heino hielt den Tagestourismus am Leben, aber der brachte wenig Geld in die Stadt. Der sogenannte „Ausgleichsstock“, Landeszuschüsse, die die Stadt finanziell über Wasser gehalten hatten, fiel weg und das Elend der Stadtkämmerei nahm seinen Lauf: Erst ging es uns finanziell schlecht, dann waren wir bettelarm, inzwischen  sind wir im sogenannten „Nothaushalt“ und dürfen keinen Bleistift mehr ohne Genehmigung kaufen. Aber das Erstaunliche ist:   

Es geht aufwärts!

Das Kurhaus, seit langem ein Klotz am Bein, konnte verkauft werden. Die Kindergärten gingen in die Trägerschaft des DRK über, was die Stadt entlastete und den Kindergärten einen kompetenten und potenten Träger verschaffte. Das St.Michael-Gymnasium, ein Stern in der Schullandschaft, konnte durch einen Anbau auf Jahrzehnte fit gemacht werden, was sich angesichts der zur Zeit weit verbreiteten Untergangsstimmung im Schulbereich als sehr klug erwies. Und es gelang, einheimische Investoren zu einer Rundum-Sanierung der Kernstadtgeschäfte zu bewegen und uns als Stadt die Aussicht auf eine langfristig florierende Geschäftswelt zu eröffnen. Eigentlich dürfte man jetzt ein allgemeines Aufatmen erwarten und vielleicht sogar ein wenig vorsichtigen Jubel. Zumal auch noch die Aussicht besteht, die Situation im Lebensmitteleinzelhandel zu verbessern und, dank gewaltiger Zuschüsse, das Bahnhofsumfeld fit für den ÖPNV der Zukunft zu machen und als angenehmes Entree für die Stadt zu gestalten. Das ist mehr, als in Jahrzehnten zuvor in dieser Stadt bewegt worden ist. Und was passiert in dieser Situation in Bad Münstereifel? Eigentlich hätte man drauf wetten können:

Es wird gejammert!

Und verdienstvolle Leute wie der frühere Stadtdirektor Ahrendt und Heino setzen sich an die Spitze der Stadtjammerei. Verstehen kann man es nicht, aber das ist nun mal die ansonsten so sympathische Münstereifeler Art.

In den Medien:

Verfasst am 09.09.2012 um 15:41 Uhr von .
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